
MACHT FISCH WIRKLICH SATT?
Ehrliche Antwort: Ja, absolut. Fisch ist in Sachen Sättigung ein echter Geheimtipp und schlägt in Studien oft sogar Fleisch oder Eier.
Hier ist der Grund, warum dein Magen nach einer Portion Fisch so schnell nicht wieder „anklopft“:
1. Das Protein-Phänomen
Fisch besteht fast ausschließlich aus hochwertigem Eiweiß. Proteine sind die Sättigungskönige unter den Makronährstoffen. Sie senken das Level des Hungerhormons Ghrelin und kurbeln gleichzeitig Hormone an, die dir signalisieren: „Ich bin voll“.
2. Die biologische Wertigkeit
Dein Körper kann das Protein aus Fisch besonders effizient verwerten. Es wird langsamer verdaut als einfache Kohlenhydrate (wie Pasta oder Weißbrot), was den Blutzuckerspiegel stabil hält. Kein Insulin-Peak bedeutet: keine Heißhungerattacken kurz nach dem Essen.
3. Der „Sättigungs-Index“
Es gibt eine wissenschaftliche Skala, den sogenannten Satiety Index. In entsprechenden Studien schnitt weißer Fisch (wie Kabeljau oder Seelachs) extrem gut ab – er sättigt pro Kalorie deutlich mehr als beispielsweise Rindfleisch oder Käse.
Fettreich vs. Mager: Was hält länger vor?
Es kommt ein bisschen darauf an, wie du satt werden willst:
| Fischart | Vorteil | Beispiel |
| Magerfisch | Man kann für wenig Kalorien eine große Menge essen (Volumenvorteil). | Kabeljau, Zander, Scholle |
| Fettfisch | Die Omega-3-Fettsäuren verzögern die Magenentleerung zusätzlich. | Lachs, Makrele, Hering |
Ein kleiner Haken: Die Zubereitung entscheidet alles. Ein gedünstetes Lachsfilet hält dich ewig satt. Fischstäbchen oder frittierter Backfisch bringen durch Panade und Fett so viele schnelle Kohlenhydrate und Kalorien mit, dass der Effekt teilweise verpufft.
Mein Tipp: Kombiniere den Fisch mit ballaststoffreichem Gemüse oder Hülsenfrüchten. Das ist quasi die Endstufe der Sättigung.




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